Wenn der Samstag damit anfängt, dass ich bei den ersten Sonnenstrahlen des Tages Rehe beobachte, und anschließend gemütlich in meine private Sauna gehe …. dann kann der Tag nur super werden! Vor allem, wenn man sich in einer mega kinderfreundlichen Umgebung aufhält, und mein Sohn Pepe sich genauso wohl fühlt wie ich. So geschehen am vergangenen Wochenende. Dieser Blogbeitrag erzählt von unseren Erfahrungen und Erlebnissen im Ferienpark Landal Sonnenberg.
Wie einige von euch wissen, die mich privat kennen, schreibe ich grade einen Reiseführer über die Mosel. Lange Story, aber jetzt nicht hier. Bei meinen Recherchen zur Mosel bin ich auf den Ferienpark Landal Sonnenberg gestossen, der mir im Internet durch sein vielfältiges Familienprogramm aufgefallen ist. Und was soll ich sagen: den musste ich unbedingt kennenlernen, ob alles wirklich so toll ist, wie im Internet beschrieben. Also habe ich mir zwei Freundinnen mit ihren Kids geschnappt, und los ging’s in ein (Achtung Spoiler!) kinder- und mamafreundliches Wochenende zum Spaß haben, Kraft tanken und Runterkommen.
Begonnen hat das Wochenend-Kurzurlaubs-Feeling am Freitagabend, als wir an der Unterkunft ankamen. Die letzten Kilometer zum Park wurden begleitet von einer grandiosen Aussicht übers Moseltal. Mega! Kein Wunder, dass es hier ein Moselkino gibt, darüber später mehr. Im Ferienpark angekommen, mussten der 6-jährige Pepe sofort die große Rutsche testen. So kamen die Kinder schon auf ihre Kosten, bevor wir überhaupt im Ferienhaus angekommen waren. Nach dem ersten Austoben nach der Fahrt, inspizierten wir unsere von außen eher unscheinbare Unterkunft: Der Ferienpark Landal Sonnenberg besteht aus vielen kleinen Ferienhäusern mit jeweils eigenem Garten. Wie die anderen Häuser sind, kann ich nicht beurteilen. Unseres war für uns innen perfekt eingerichtet: drei gemütliche Schlafzimmer, eine große offene Wohnküche, Terrasse, Kamin … und unser Highlight: Die private Sauna. Zur Begrüßung stand ein Willkommensgruß mit einem heimischen leckeren Moselwein direkt aus Leiwen bereit. So konnten wir das Wochenende mit einem angenehmen Dreiklang entspannt einläuten: ein Gläschen Wein, Sauna & Kamin.

Am nächsten Morgen gingen wir auf Entdeckungsreise. Vor allem die Hüpfburg auf dem Spielplatz und das Klettern im eigenen Kletterpark fanden Pepe und seine Freundin super. Der Kletterpark für 6-10 jährige besteht aus drei Parcours. Sie können mit den Parcours von normalen Kletterparks durchaus mithalten. Es gibt neben diesen drei Parcours auch noch weitere für über 10-jährige. Das Klettern kostet extra: 16 Euro für 90 Minuten pro Person. (Alle anderen Aktivitäten wie Schwimmbad oder Indoorspielplatz kosten nicht extra). Die Kids hatten also richtig Spaß. Meine Freundin besorgte in der Zeit Lebensmittel im gar nicht so kleinen parkeigenen Supermarkt, der auch non-Food Artikel und eine größere Weinabteilung mit regionalen Spezialitäten im Sortiment führt.
Die Aussicht bei der Anfahrt hatte uns richtig Lust gemacht, die Gegend rund um die Mosel näher zu erkunden. Also machten wir uns nachmittags auf zu einer kleinen Wanderung. Vorbei ging’s zunächst am parkeigenen Wildgehege. Das war nicht mehr ganz so einsam wie bei Sonnenaufgang. Dennoch herrlich, mit der Aussicht auf das Moseltal. Und Tiere füttern macht doch immer und allen Spaß, oder? Der Wegweiser zum „Moselkino“ machte uns neugierig. Nur 0,5 km entfernt, das könnten wir doch schaffen. … und wir entdeckten einen wunderschönen Aussichtspunkt! Als „Kinoleinwand“ dient hier ein riesiger Holzrahmen. Hauptdarsteller: die Mosel und das wunderschöne Moseltal. Gemütliche Bänke laden zum Entspannen ein. Für die Kids stehen Spielgeräte bereit. Ein Holzfass ist zur Selbstbedienungsbar für Moselwein umfunktioniert, bezahlen per Paypal möglich. Ne tolle Idee des Ortsvereines Leiwen! (Die kommt auch direkt mal in den Reiseführer :)) Und ein auf für (klein-)Kinder machbarer Wanderweg vom Ferienpark Landal Sonnenberg aus.
Abends wartete schon das nächste Highlight auf uns: Der Indoor-Spielplatz musste unbedingt bespielt werden. Mit der letzten Energie des Tages, und davon hatten die Kids eine Menge! Vom Bällebad über Kletterturm, Karussell, Cage Soccer und Basketball, Trampolin über ein digitales Wurfspiel, es gibt dort alles zum Toben und Spielen. Doch davon nicht genug. Rechts hinten in der Ecke – wir hätten es beinahe nicht entdeckt – befindet sich der Bollo Club, ein Paradies für alle Mal- und Bastelliebhaber. Zwei ganz liebe Betreuerinnen und eine tolle Ausstattung kümmern sich darum, dass der Kreativität keine Grenzen gesetzt werden. Die Angebote sind kostenlos, bis auf vereinzelte Dinge wie z.B. Glitzertattoos oder Gegenstände, die man bemalen kann. Diese sind dann mit Preis ausgezeichnet. Im Preis mit enthalten ist aber alles andere im offenen Angebot, teilweise auch mit angeleitetem Programm (Zeitplan hängt aus), wie z.B. Pfannkuchen oder Apfeltaschen backen. Man kann im Bollo Club des Ferienpark Landal Sonnenberg auch den Kindergeburtstag feiern, wo als Überraschungsgast zum Schluss Bollo (das Parkmaskottchen) höchstpersönlich erscheint. Für die kleineren bestimmt cool! Während unsere Jungs also noch tobten, wurden unsere Mädels geschminkt und Mal- und Bastelmaterialien versorgt.

















Der Sonntagsmorgen begann für uns wieder mit einer schönen heißen Guten-Morgen-Sauna und einem gemütlichen Frühstück. Könnte gerne mein neues Morgenritual werden! Davon aufgetankt machten wir uns auf ins Schwimmbad. Neben einem Babybecken gibt es hier ein buntes Kinderbecken mit Rutschinsel. Die Wassertemperatur ist angenehm. Für Wasserpausen stehen Liegen bereit. Essen ist hier nicht erwünscht – vom Beckenrand springen auch nicht, was wir dann erfahren haben 🙂
Mittags ging’s für uns nebenan ins Restaurant, das direkt mit dem Indoor-Spielplatz verbunden ist. So konnten die Kinder spielen gehen, während sie aufs Essen warten – super praktisch! An manchen Tischen darf man keine Hauptspeisen bestellen, da sollte man vorher drauf achten. Und darauf, dass man nicht in der Nähe der Tür sitzt, denn es gibt kein Windfang und so kommt mit jedem Gast auch ein (kalter) Windstoß rein. Der ganze Ferienpark Landal Sonnenberg ist digital bestens aufgestellt. Reisen 4.0, sozusagen. So dient das Handy beispielsweise als digitaler Schlüssel. Auch im Restaurant geht es fortschrittlich zu: Es gibt zwar eine papierhafte Speisekarte, aber man kann auch den QR Code, der auf dem Tisch ist, scannen und dann online bestellen. Das Essen ist ein bisschen teuer aber lecker. Zwei kleine Roboter helfen die Speisen zu bringen. Die Kids und ich fanden es witzig. Meinen Freundinnen war es ein wenig zu „abgespaced“. Manche mögen eben lieber die klassische Kellner Variante, die es hier aber auch gibt. Vor und nach dem Essen war wieder Spielen im Indoorspielplatz angesagt.






Im Ferienpark Landal Sonnenberg gibt es noch viele weitere Freizeitangebote wie ein Outdoor Spieleverleih, Bowling, Minigolf etc., teilweise kostenpflichtig. Zum Freibad Leiwen ist es nur ein kurzer Fußweg. Das wäre im Sommer toll! Wie oben bereits erwähnt, hätten wir locker noch ein paar Tage bleiben können. Wenn Montag keine Schule wäre …. Mit einer Woche Abstand bleiben die Erinnerungen an ein wunderschönes Auszeit-Freundinnen-mit-Kindern-Wochenende und der gemeinsame Gedanke: „War eine super Idee, in den Ferienpark Landal Sonnenberg zu fahren!“






